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Übergeordnetes Ziel des Vereins ist es, Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen oder zu erleichtern. Wir möchten Aufmerksamkeit für ihre Belange schaffen, um eine vorurteilsfreie Begegnung mit Nicht-Betroffenen Menschen in ihrem sozialräumlichen Umfeld zu gewährleisten und somit die Ausgrenzung von betroffenen Personen und Personengruppen zu vermeiden/verhindern.

 

Ziel ist es ebenfalls die individuellen und gesellschaftlichen Folgen von Stigmatisierung z.B. persönlichen Krisen, lange Ausfallzeiten am Arbeitsplatz und hohe Kosten für das Gesundheitssystem, zu verringern.

Wir wünschen uns, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilnehmen können, sich nicht verstecken müssen, nicht ausgeschlossen und stigmatisiert werden.

Wir wünschen uns, dass die Mehrheitsbevölkerung versteht, dass psychische Erkrankungen keine Abnormalität sind, sondern Jede und Jeden treffen können.

Wir wünschen uns, dass die Mehrheitsgesellschaft erkennt, dass eine psychische Erkrankung oder seelische Behinderung einen Menschen nicht weniger liebenswert, clever, witzig oder charmant macht, sondern unsere Vorurteile positive Zuschreibung auf Betroffene unterbinden.

Im Sinne des Empowerments...

...und Recovery Ansatzes, möchten wir betroffenen Menschen dabei unterstützen eine „starke Sprechposition“[1] zu erlangen, damit sie ihre Anliegen selbst vorbringen können. Der Abbau vorherrschender Stigmata ist Voraussetzung um in der breiten Öffentlichkeit Gehör zu finden.

 

Ziel ist es auch politische Entscheidungsträger:innen für das Thema zu sensibilisieren um eine höhere Bereitschaft zur Unterstützung und Implementierung präventiver Anti-Stigma Maßnahmen zu schaffen. Darüber hinaus möchten wir erreichen, dass mehr Betroffene selbst politische Ämter bekleiden, um langfristig die Rechte betroffener als Ihre politische Vertretung zu stärken.

 

Um das übergeordnete Ziel erreichen zu können, wurden Teilziele formuliert. Diese sind zum einen durch die Angebote des Vereins realistisch umsetzbar, als auch messbar. Die Teilziele wurden für eine besser Verständlichkeit und Übersichtlichkeit den jeweiligen Angeboten unter Punkt 3 zugeordnet.

Zielgruppen

Arbeit des Vereins „Cycling for Society“ richtet sich an verschiedene Zielgruppen.

 

Zielgruppe 1:

 

Diejenigen Menschen, die unter Stigmatisierung leiden, deren Lebensqualität verbessert und deren Teilhabe an der Gesellschaft durch die angebotenen Maßnahmen gestärkt.

werden sollen. Hierzu zählen u.a. Menschen in psychischen Krisen, Menschen mit temporären psychischen Problemen, Menschen mit psychischen Erkrankungen und Diagnosen sowie Menschen mit seelischen Behinderungen.

[1] Heite, Catrin (2008): Soziale Arbeit im Kampf um Anerkennung. Professionstheoretische Perspektiven. Weinheim und München: Juventa Verlag.

Zielgruppe 2:

 

Diejenigen Personen und Personengruppen, welche durch die Maßnahmen aktiv angesprochen werden sollen z.B. Mitarbeiter:innen in Organisationen der Eingliederungshilfe, in Ämtern (z.B. Agentur für Arbeit), Student:innen, Vorgesetzte und Mitarbeiter: innen in Unternehmen usw.

Die Zielgruppen überschneiden sich, da sich den Empfänger:innen der Leistungen, statistisch betrachtet[1] auch Mitglieder der Zielgruppe 1 befinden.

Angebote (Maßnahmen)

Alle nachfolgend erläuterten Angebote und Maßnahmen verfolgen das oben ausgeführte Leitziel des Vereins. Teilziele, welche durch einzelne Maßnahmen erreicht werden sollen, sind nachfolgend einzeln aufgeführt und erläutert. Teilziele sollen die Zielerreichung vereinfachen und die Messbarkeit der einzelnen Maßnahmen sicherstellen.

 

Angestrebt ist der Einbezug von Betroffenen in jede Maßnahme, sei es in der Vorbereitungs-, Planungs- oder Durchführungsphase. Dies konnte aufgrund der Durchmischung der aktiven Vereinsmitglieder bisher stets sichergestellt werden. Geplant ist jedoch die Erweiterung des Kreises aktiver betroffener Personen (siehe Punkt 4.1. im Konzept).

 

Der Verein setzt bei der Wahrnehmung der Angebote auf Freiwilligkeit. Eine Teilnahme soll durch die Schaffung von Interesse am Thema erreicht werden.

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