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Projektbeschreibung - Betterplace

Teilhabe – eine schöne Vorstellung, denn wer möchte kein gleichberechtigtes Mitglied der Gesellschaft sein. Dass echte Partizipation und Teilhabe in der Realität jedoch nicht jedem vorbehalten sind, ist den meisten Menschen bekannt – ob aus eigener Erfahrung, aus dem Studium oder aus dem Arbeitskontext. 

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Die wichtigsten Fragen auf einen Blick

Welchem Problem haben wir angenommen?

 

  • Unser Projekt soll einen Beitrag zur Anti-Stigma Arbeit leisten und zielt darauf ab, die Teilhabe unserer Zielgruppe auszubauen und nachhaltig zu stärken. Im Fokus unserer Arbeit stehen Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen. 

  • Partizipation, ein Wort, welches man oft liest, hört und reflektiert. Teilhabe – eine schöne Vorstellung, denn wer möchte kein gleichberechtigtes Mitglied der Gesellschaft sein. Dass echte Partizipation und Teilhabe in der Realität jedoch nicht jedem vorbehalten sind, ist den meisten Menschen bekannt – ob aus eigener Erfahrung, aus dem Studium oder aus dem Arbeitskontext. 

 

  • Der Ausschluss von gleichberechtigter Teilhabe ist oftmals ein Resultat von Ausgrenzungsmechanismen (z. B. Diskriminierung), welche durch Vorurteile und negative Zuschreibungen auf bestimmte Personen(-gruppen) wirksam werden. Diese möchten wir mit unserer Arbeit entgegenwirken und erforschen!

 

Was ist unser großes Ziel und wie gehen wir vor?

 

  • Wir verfolgen zwei große Ziele! Zum einen klären wir auf! Und zum anderen Forschen wir!  Wir wollen, Empathie und Solidarität für Menschen mit psychischen Erkrankungen unter den nicht betroffenen Menschen sowie unter den politischen Entscheidungsträgern stärken, indem wir das Wissen über Stigmatisierung und ihre Auswirkungen auf die betroffene Menschen erweitern.

Zu unserer Arbeit gehört auch die Stärkung betroffener Menschen und ihrer Familien, dabei sind: 

 

  •  Beratung (hauptsächlich Betroffene, Angehörige, Arbeitgeber sowie Fachkräfte) 

  •  Workshops und Vorträge (hauptsächlich an Universitäten für Studierende der  Pflegefachrichtungen) 

  •  Interessenvertretung 

  • Medienpublikationen (Social Media, Interviews mit Zeitungen, Podcasts, TV-Kanälen) 

  • Betroffene in unser Projekt einbeziehen (z. B. indem „ihnen“ auf unseren Plattformen die Möglichkeit gegeben wird, für sich selbst zu sprechen)

 

  • Zudem gilt es herauszufinden, welche Rückschlüsse Menschen aus diesen „Bildern“ auf eine bestimmte Gruppe ziehen und welche negativen Auswirkungen Stigmata auf das Leben der Betroffenen haben. Da es für eine erfolgreiche Anti-Stigma-Arbeit unerlässlich ist, die Wurzel des Problems zu finden, liegt unser Hauptfokus auf der Forschung.

  • Dazu sprechen wir mit Betroffenen und ihren Angehörigen, mit Fachleuten unterschiedlicher Fachrichtungen auf internationaler Basis (Sozialarbeiter, Psychologen, Pflegekräfte etc.) und wissenschaftlichen Mitarbeitern von Universitäten. Aus diesen Quellen erfahren wir auch, welche erfolgreichen Strategien sie anwenden, um die Teilhabe und die Lebensqualität unserer Zielgruppe zu erhöhen. Wir verwenden verschiedene Forschungstechniken wie geführtes Interview, Beobachtung, Dialoge, Beratung, Interaktion während Workshops usw.

  • Am Ende unserer Forschung möchten wir ein "Best practice Paper" veröffentlichen indem wir die verschiedene Ansätze (erfolgreich und mindererfolgreich) untersuchen und auswerten. Die wissenschaftliche Abhandlung soll veröffentlich und frei zu Verfügung stehen.

Was haben wir schon erreicht?

 

  • Wir führten erfolgreich mehrere Interviews mit Organisationen, Institutionen und Fachleuten auf diesem Gebiet und konnten somit erste wichtige Erkenntnisse für die Forschung erarbeiten. An mehreren Universitäten hielten wir Workshops mit dem Thema "Let's talk about Stigma". 

 

Wofür genau benötigen wir in unsere Arbeit Spenden?

 

  • Mit unseren Fahrrädern fahren wir in die verschiedenen Ländern indem wir Aufklären und Forschen. Warum aber mit den Rädern? Diese Methode, hilft uns schnell und unkompliziert mit Menschen in Kontakt zu treten. Da wir die Neugier der Menschen, mit unseren bepackten Fahrräder wecken, wohin wir auch gehen, führt uns unser Ansatz zu vielen fruchtbaren Interaktionen mit Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen und ihren Familienmitgliedern.

  • Es gab uns die Gelegenheit, privat mit Menschen zu sprechen, etwas über ihr Leben, ihre Kämpfe, ihre Träume und ihre Sorgen zu erfahren, aber auch mit ihnen über Stigmatisierung, die Ansichten der Gesellschaft zu Gesundheit und Krankheit und ihre legitimen Rechte zu sprechen. Diese Methode ist für uns die nützlichste, um unsere Forschung genügen Aufmerksamkeit sowie wichtige Information zu bekommen.

Weil unser Projekt, Privat (von unseren Ersparnissen) finanziert wird, sind unsere finanzielle Mittel mittlerweile sehr erschöpft. Daher benötigen wir eure Hilfe.

 

Wir halten unsere Kosten auf unserer Reise sehr gering. Das bedeutet für uns der Verzicht auf jeglichen Luxus.

 

  • Hotels oder Gasthäuser kommt bei uns nicht in Frage, wir Zelten! Dadurch sparen wir enorm viel Geld.

  • Restaurants leisten wir uns nicht! Stattdessen, kaufen wir unsere Lebensmittel auf dem Markt und kochen selber! Manchmal haben wir Glück und bekommen Essen geschenkt oder werden zum Essen eingeladen. 

Allerdings!

 

  • Um die Forschung machen zu können, müssen wir (leider) in die größeren Städte, da die meisten Organisationen, Institutionen und Universitäten sich dort befinden. Dann müssen wir uns irgendwie was Buchen und das für mehreren Tagen, da das Zelten in den Städten verboten oder einfach nicht möglich ist. Wenn wir in einer Unterkunft sind arbeiten und planen unser Projekt, sowie wie diese Spendenaktion.

  • Da wir die meiste Zeit draußen verbringen, geht uns leider ab und an unsere Material Kaputt, sei es unser Dach über den Kopf (unser Zelt) oder unsere treuen Begleiter (unsere Fahrräder). 

  • Außerhalb Europa's benötigen wir Visas, diese sind in für manche Länder recht teuer.

  • Trotz aller Sparsamkeit, Essen müssen wir auch.

Wir wollen allerdings nicht nur nehmen, sondern möchten euch gern für eure Spende etwas zurück geben, außer einen Spendennachweis geben wir jeden Spender ein Exemplar unseres Kochbuches "Cooking on the Road". Darin findet ihr unsere Lieblingsrezepte. Von Deutschland bis in die Türkei! 

 

Vielen Dank, für die Zeit unser Projektbeschreibung zu lesen. Für jede Hilfe sind wir dankbar! 

 

Liebe Grüße Iris und Jan